Schematherapie

Methodischer Schwerpunkt

Schematherapie ist ein moderner, integrativer Ansatz der Psychotherapie, der besonders bei langanhaltenden emotionalen Problemen und wiederkehrenden Beziehungsmustern wirksam ist. Sie verbindet Elemente aus der kognitiven Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologischen Therapie sowie aus emotions- und erlebnisorientierten Verfahren.

Im Zentrum der Schematherapie stehen sogenannte „Schemata“ – stabile, meist in der frühen Lebensgeschichte entstandene Muster aus Gedanken, Gefühlen, Verhalten und Körperempfindungen. Diese entwickeln sich insbesondere dann, wenn grundlegende emotionale Bedürfnisse, wie Sicherheit, Bindung oder Selbstwertschutz, nicht ausreichend erfüllt wurden. Im Erwachsenenalter können solche Schemata zu belastenden Reaktionen und dysfunktionalen Verhaltensweisen führen.

Im Mittelpunkt stehen sogenannte „Schemata“ – tief verankerte Denk- und Gefühlsmuster, die in der Kindheit oder Jugend entstanden sind und unser Erleben und Verhalten bis heute prägen. Wenn grundlegende emotionale Bedürfnisse wie Sicherheit, Bindung oder Anerkennung nicht ausreichend erfüllt wurden, können ungünstige Schemata entstehen, die im Erwachsenenalter zu Belastungen führen.

In der Schematherapie arbeiten wir gemeinsam daran, diese Muster bewusst zu erkennen, ihre Ursprünge zu verstehen und neue, hilfreiche Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln. Dabei spielen neben kognitiven Ansätzen auch imaginative und erlebnisorientierte Techniken eine wichtige Rolle.

Ziel der Therapie ist es, Ihre emotionalen Bedürfnisse besser wahrzunehmen und zu erfüllen, den Umgang mit belastenden inneren Zuständen nachhaltig zu verbessern und langfristig mehr emotionale Stabilität, Selbstfürsorge und Lebensqualität zu ermöglichen.

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Psychotherapie in Kreuzberg – Violetta Suckow